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Harte Fakten zum Schuljahresbeginn


Harte Fakten zum Schuljahresbeginn:

- Regionalschulen ohne Schüler
- Gemeinschaftsschulen ohne Gymnasialschüler
- Regionalschulen und Gemeinschaftsschulen teilweise nur mit geringer Ausstattung mit Realschul- bzw. Gymnasiallehrkräften
- Durch das Auslaufen und die Rückzahlung der Vorgriffstunde sowie die einheitliche Unterrichtsverpflichtung fehlen fast 1.000 Lehrerstellen.
- Die vom Ministerium versprochene bessere Unterrichtsversorgung für die zukünftigen 5. Klassen wird nicht eingehalten werden können.
- Mehr Unterricht für die neuen Klassen kann nur durch die auslaufenden Haupt- und Realschulen „bezahlt“ werden.
- Die Schulstrukturreform führt zu einer unverantwortlichen Mehrbelastung der Kolleginnen und Kollegen.
- Gleichzeitig werden junge Lehrkräfte mit Ausbeutungsverträgen ohne soziale Absicherung abgespeist.
- Dringend benötigter Lehrernachwuchs wandert ab in andere Bundesländer.
- Fast 70% unserer Bürgerinnen und Bürger lehnen die Schulreform und damit die Abschaffung der Realschule ab.



Der VDR fordert daher:

- Sicherung von Realschulbildungsqualität an den neuen Schularten: Maßstab muss dabei die Realschule sein
- Stärkung des Hauptschul- und Realschulprofils an der Regionalschule
- Der Aufbau der neuen Schularten darf nicht auf Kosten der Haupt- und Realschulen erfolgen.
- Deutliche Arbeitsentlastung der Kolleginnen und Kollegen
- Mindestens 1.000 neue Planstellen für alte und neue Schularten
- Faire Beschäftigungsbedingungen für Lehrkräfte mit befristeten Verträgen
- Wiedereinführung der Realschule

 

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Dieser Artikel wurde am 28.07.2008 veröffentlicht.